Seit 1992 produzieren wir stereoskopische Videos ("3D-Filme").

IFA, IBC, "Hollywood" - die Bilderwelt wird dreidimensional. Ob im Kino oder auf dem Messestand: Die 3D-Brille ist nicht mehr kurios, macht dafür sehr neugierig. Blockbuster zum "Anfassen" und gestochen scharfe "Raumbilder" locken das Publikum.


Das Dortmunder Unternehmen SuperVision GmbH hat diesen Trend schon vor 17 Jahren erkannt und umgesetzt. 1992 betraten die Werbefilmer mit der einzigen professionellen 3D-Kamera in Europa Neuland.

In den folgenden Jahren erlebten die Dortmunder eine 3D-Welle nach der anderen: "Es gab Jahre, da war 3D in Deutschland out - dafür aber im Ausland sehr gefragt. Wir haben auf Mallorca, in Israel, in der Schweiz und in Frankreich produziert.", erinnert sich Martin Frische, Geschäftsführer.

Heute produziert der Dortmunder mit seinen Partnern in Düsseldorf die dreidimensionalen Bilder in Full HD. "Die überragende Bildschärfe und Farbtiefe tragen entscheidend zum 3D-Eindruck bei; so ist auch 3D im Kinoformat möglich!"


Die 3D-Technik in HDTV ist eine Eigenentwicklung - von der Kameratechnik bis zur Nachbearbeitung. Während auf den diesjährigen Messen die ersten Kameras vorgestellt wurden, produzierten die Dortmunder und ihre Partner schon stundenweise 3D-Material. "Die Erfahrung verschafft den entscheidenden Vorteil. Das Prinzip von 3D ist einfach: Man nimmt mit zwei Kameras so auf, wie die beiden menschlichen Augen eine Szene sehen. Nur: wir können mit unseren Kameras experimentieren, den Abstand vergrößern... so kommen ganz neue, ungewohnte 3D-Bilder zustande", so Peter Röck, der für die Nachbearbeitung des Materials und stereoskopische Animationen zustandig ist.

"3D ist so logisch und folgerichtig wie der Schritt vom Mono- zum Stereo-Ton". Da sind sich die Macher einig. Und ebenso wie beim Stereo-Ton wird nach einer Phase der "Effekthascherei" der 3D-Film bald unverzichtbar für die natürliche, räumliche Darstellung sein.